Praxismarketing Neupatienten Guido Marsch 1

Technologie für Praxis-Website

statisch oder dynamisch

Eine der meist gestellten Fragen ist, wie oft sich die Inhalte auf einer Website ändern und ob Sie die Inhalte selbst pflegen wollen oder nicht? Wollen Sie zum Beispiel „nur“ eine Website, die keiner laufenden Pflege bedarf und in diese Anfahrtsskizze und Routenplaner wie Google-Maps, Video– und Audiodateien einbinden? Dann wäre eine einfache statische Website ausreichend; denn man muss sich keine kostenintensive Software zulegen, wenn man sie weder nutzt noch benötigt.
Sollten Sie jedoch eine Website selbst erstellen, verwalten und aktualisieren wollen oder die Absicht haben, ein Kontaktformular einzubinden, eine Suchfunktion zur Verfügung zu stellen,
einen Blog zu betreiben, passwortgeschützte Bereiche einzurichten oder Programme von Drittanbietern einzubinden, dann werden Sie sich auf jeden Fall mit Content Management Systemen (CMS) beschäftigen müssen. Man versteht darunter eine Software zur Erstellung und Verwaltung von Inhalten – in Text-, Bild-, Video- oder sonstiger Form.

Was ist ein CMS

Content Management Systeme basieren meist auf serverseitigen Skriptsprachen und stellen die Inhalte dynamisch aus einer Datenbank zusammen.


Welche Rolle spielen die Browser?

Ein Browser ist ein Computerprogramm, mit dem sich Websites darstellen lassen. Die bekanntesten Browser sind Google Chrome, Mozilla Firefox, Internet Explorer, Safari und Opera. Allerdings sind diese Browser nicht nur unterschiedliche Programme von verschiedenen Firmen, sondern sie existieren auch in unterschiedlichen Versionen. Anhand der Auswertung verschiedener Daten wie beispielsweise auf gs.​statcounter.​com lässt sich jedoch erkennen, welche dieser Programme hauptsächlich genutzt werden (Browser Market Share Germany 2021). Oft werden Webseiten von unterschiedlichen Browsern unterschiedlich dargestellt, sodass es insbesondere bei älteren Browsern beim Einsatz moderner Technologien zu fehlerhaften Darstellungen kommen kann.

Praxis-Website Erstellen lassen?


Unterschiedliche Ausgabegeräte

Vor einigen Jahren hatten Websites eine feste Breite und man konnte sie am heimischen Desktop-PC betrachten. Aber die Zeit steht nicht still, und mit Erscheinen der ersten Smartphones hat sich das Nutzerverhalten insofern verändert, als dass man auch abseits des heimischen Computers auf Websites zugreifen kann. Die heute existierende Gerätegeneration – Desktops, Notebooks, Tablets, Smartphones, E-Book-Reader, Spielkonsolen und Fernseher – unterscheiden sich in verschiedenen Eigenschaften wie Bildschirmgröße und -auflösung voneinander.
Beispielsweise verfügt ein Smartphone auf seinem Bildschirm nur wenig Platz, während sich der Touchscreen nur mit Tippen und Wischen bedienen lässt benötigt man weniger Animationen auf der mobilen Version.
Es gibt drei grundlegende Methoden zur Implementierung einer Website, die auf Bildschirmen aller Arten und Größen angezeigt werden kann (Google 2018). Die Technik des „responsive web design“ ist der von Google bevorzugte Ansatz. Mit „responsive web design“ wird allen Geräten derselbe Code bereitgestellt und die Darstellung auf die Bildschirmgröße angepasst. Diese Technik ist heutzutage für eine moderne Praxis-Website zu empfehlen und gilt für Google verstärkt als Ranking-Faktor (Reihenfolge der bei der Benutzung der Suchmaschine ermittelten Ergebnisse). Nicht mobile Websites werden bei einer Google-Suche auf Mobilgeräten nicht angezeigt, was gleichzeitig bedeutet, dass die Suche ohne Erfolg bleiben wird.

Nutzer und Google schätzen sichere Websites

In einer Zeit, in der man häufig über Gefahr von Hacker-Angriffen und Sicherheitslecks liest oder Phishing-Mails, Viren und Trojanern ausgesetzt ist, haben Sicherheit und Vertrauen eine große Bedeutung.
Das Bundesamt für Sicherheit gibt Hinweise zum sicheren Bereitstellen von Web-Angeboten und die Empfehlung, auf JavaScript (eine Skriptsprache zum Steuern von Design und Verhalten einer Webseite) oder Plugins (kleine Zusatzprogramme, mit der der Funktionsumfang einer Software erweitert werden kann) zu verzichten (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik 2018). Begründet wird dies mit höheren Ladezeiten, einer Verlangsamung der Surfgeschwindigkeit und größerer Anfälligkeit für Abstürze. Basiert beispielsweise eine Website zur Darstellung multimedialer und interaktiver Inhalte auf der Technologie von Adobe Flash, so wird diese bei Fehlen des sog. Flash-Players nicht angezeigt und ist nicht nutzbar.
Schaut man in die Adressenzeile der Browser, dann entdeckt man Websites, die mit „http“ oder mit „https“ beginnen. Mit dem HyperText (HyperText ist ein Text, der nicht zwingend linear sein muss und der Links zu anderen Texten besitzt) Transfer Protocol Secure (HTTPS, englisch für „sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll“) wird die Kommunikation Ihrer Nutzer mit Ihrer Website geschützt. Um HTTPS für eine Website einzurichten, benötigt man ein Sicherheitszertifikat, welches von Providern zur Verfügung gestellt wird.

WordPress als CMS

Als Open-Source-CMS ist WordPress grundsätzlich kostenfrei und Community hinter WordPress ist sehr groß. Deshalb kommen immer mehr Plugins, Themes und Erweiterungen auf den Markt, welche die Website verbessern können. Des Weiteren können durch die große Community Sicherheitslücken schnell entdeckt und behoben werden. Viele Nutzer loben bei WordPress vor allem die Benutzerfreundlichkeit. Die Erstellung und Verwaltung von Inhalten ist spielend einfach möglich und es werden an vielen Stellen keine Programmierkenntnisse benötigt. Oft gibt es bei den Eingabefeldern den sogenannten WYSIWYG-Editor (Abkürzung für „What you see is what you get“) der mit seiner Werkzeugleiste an Microsoft Word erinnert. Deshalb ist WordPress für die Mehrheit aller Webseiten die ideale Lösung und mittlerweile werden 63% aller Webseiten mit WordPress betrieben.

Durch die regelmässigen Updates ist das WordPress CMS für die Zukunft gewappnet und eine sorgfältig erstellte Webseite hält damit eine halbe Ewigkeit.

Entwicklung und Tracking

Zugegeben, mit einem einfachen PageBuilder System “Drag and Drop” ist WordPress nicht zu Vergleichen, allerdings gibt es auch dafür Plugins. Jeder gute Webentwickler wird Ihnen aber von der Benutzung eines PageBuilders abraten, da der Programmiercode gerne auch “Spaghetticode” genannt wird. Eine gute Performance und damit ein Top-Ranking Platz bei Google werden Sie mit einem PageBuilder nicht erreichen. Die Lösung hier nennt sich “Gutenberg Block“, es gibt einen Haufen Anbieter von Gutenberg-Blöcken die Ihnen jede erdenkliche Lösung kostenlos zur Verfügung stellen und mit ein bisschen Probieren erhalten Sie eine gute Performance.

Auch Trackingdienste wie Google Analytics und die Google Search Console lassen sich problemlos mit der WordPress-Website verknüpfen. So kann man beispielsweise immer einsehen, wie viele Nutzer eine Website besuchen und auf welchen Unterseiten sie sich aufhalten.